Helping wildlife

by helping the people

 

 

Mensch - / Wildtier-Koexistenz

 

Mensch-Wildtierkonflikte sind nach Wilderei eine der häufigsten Ursachen für den Rückgang der Wildtierbestände in Ostafrika und äußern sich in Konkurrenz um Weideflächen und Wasser, in der Zerstörung von Feldern und sogar Häusern durch Elefanten, Weidevieh reißenden Großkatzen und Großkatzen tötenden Menschen.

Auch wenn es in Ostafrika zahlreiche Nationalparks und andere Schutzgebiete gibt, genügen diese oft nicht, um den Schutz bedrohter Arten zu garantieren. Oft sind sie zu klein oder umfassen nicht den gesamten Lebensraum der zu schützenden Art. Gerade große Tiere wandern oft über weite Strecken, um den über die Jahreszeiten wechselnden Nahrungsangeboten zu folgen oder um Wasser zu finden. Dies führt zu fortwährenden Kontakten mit sich ausbreitenden Siedlungen oder landwirtschaftlich genutzten Flächen. Konflikte sind fast immer eine unausweichliche Folge. In Kenia etwa leben 70% der Wildtiere außerhalb geschützter Gebiete, in Regionen also, die sie sich mit Menschen und Vieherden teilen.

In unserer Arbeit geht es uns darum, Lösungen zu finden und Modelle mit zu entwickeln, wie Mensch-/Wildtierkonflikte reduziert werden können und wie Menschen, die diese Konflikte oft als existenzbedrohend erleben, geholfen werden kann.  Dies können einfache Methoden wie etwa Schutzzäune um Felder sein, um Elefanten draußen zu halten. Aber auch Ausgleichszahlungen für betroffene Bauern und Dorfgemeinschaften wären nötig, wenn wir Naturschutz aus einer globalen Perspektive betreiben wollen.

Indigene Gemeinschaften haben über viele Generationen Formen des Zusammenlebens mit Wildtieren entwickelt, die sich bewährt haben und somit nachhaltig sind. Diese gilt es in zunehmendem Maße zu stärken und in internationale Naturschutz-Arbeit zu integrieren und als Möglichkeiten des Zusammenlebens zu achten.

Wir unterstützen mit unserer Arbeit indigenen Naturschutz, besonders Naturschutz-Projekte, die von indigenen Gemeinschaften selbst entwickelt wurden.

 

Wildtierkorridore