Möglichkeiten für eine

nachhaltige Koexistenz

von Menschen und Wildtieren

entwickeln

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Unsere Projektländer

 

Die Wahl der Projektländer orientiert sich an unserer persönlichen Erfahrung. So war Projektleiter und Stiftungsgründer

Klaus D. Berger über viele Jahre in Wildnisgebieten sowohl des hohen Nordens, Mitteleuropas, Asiens und Afrikas und

auch des pazifischen Raums tätig. Die letztendliche Auswahl der Projektländer basiert auf seinen Erfahrungen.

 

Deutschland ...

Es liegt nahe, in Deutschland zu arbeiten, denn unsere Stiftung hat hier ihren Sitz, auch wenn unsere Arbeit keineswegs hier begann. Erst die Einwanderung von Luchsen und Wölfen in unsere Region in Südhessen war der Anstoß, zu unserem  Projektthema Mensch-/ Wildtierkoexistenz auch direkt "vor der eigenen Haustür", aber auch in anderen Teilen Deutschlands zu arbeiten. Wir sind hierzu recherchierend und forschend, aber auch informierend und in unserer Bildungsarbeit tätig.

 

... und europäische Nachbarländer

Die größte Wildniserfahrung konnten wir über die Jahrzehnte in Ländern des globalen Nordens, im hohen Norden Skandinavien,

den kanadischen Rocky Mountains und den Küstenregenwäldern und Bergen der nordamerikanischen Pazifikküste sammeln. Viele der hier lebenden Wildtiere wie Bären, Großkatzen, Wölfe oder Büffel waren früher auch in Mitteleuropa beheimatet und kommen gerade hierher zurück. Einige unserer europäischen Nachbarländer, etwa die Slowakei, haben in einigen Regionen noch immer einen hohen und gesunden Bestand an Wölfen, Bären, Luchsen und sogar Wisenten, so dass sich hier Möglichkeiten bieten, deren Zusammenleben mit der lokalen Bevölkerung zu untersuchen und Wege der Koexistenz zu erforschen, die vielleicht auch bei uns umgesetzt werden können.

 

Kenia

Obwohl wir uns in verschiedenen Ländern Afrikas zu Elefantenschutz, Waldschutz und Verbesserung der Lebenssituation der Menschen engagieren, ist Kenia unser wichtigstes Projektland in Afrika. Hier arbeiten wir seit 2016 regelmäßig vor allem in Westkenia, haben dort ein Permakultur-Projekt, einen Food Forest, und erforschen Fragen der Mensch-/ Wildtierkoexistenz und der Renaturierung von degradierten Wäldern zwischen vier großen Waldgebieten.

Ein Fokus liegt dabei auf kleinen Hilfsprojekten für die lokale Bevölkerung in den Dörfern, um so die Lebenssituation verbessern zu helfen und damit eine Basis für die Umsetzung von gemeinsamen Naturschutzprojekten zu schaffen.

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Kambodscha

In Südost Asien, zuerst in Thailand und bald dann in Kambodscha, begann unsere Arbeit zur Koexistenz mit Großkatzen (Tigern, Leoparden, Nebelpardern) und Elefanten.

Zur Zeit ruht unsere aktive Arbeit vor Ort, da sie sich auf Deutschland und Afrika konzentriert. Wir sind jedoch auch weiterhin mit Projekten in Thailand und Kambodscha in Kontakt und recherchieren zur aktuellen Entwicklung.

Für die Zukunft haben wir beschlossen, unsere Arbeit in Kambodscha, wenn auch in begrenztem Umfang, wieder aufzunehmen, um zu untersuchen, wie sich die lokale Bevölkerung für den Schutz der Wälder einsetzt, ob dies auch größere Wildtiere wie Elefanten und Tiger miteinschließt und ob sich davon Ansätze auf unsere Arbeit in Afrika übertragen lassen.