Nachhaltige Lösungen

für die Koexistenz von

Menschen mit Wildtieren

und Ökosystemen

 

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Human Elephant Landscapes Program

 

 Das Programm befasst sich mit der Entwicklung von Lösungsmodellen zur Koexistenz von Menschen und Wildtieren in einigen der Elefantenregionen Afrikas.

In vielen Regionen Afrikas findet man kleine lokale Projekte oder auch Dorfgemeinschaften, die Lösungen für ihr eigenes Zusammenleben mit Elefanten und anderen Großsäugern entwickelt haben, während in anderen Gebieten die Konflikte eskalieren. Die Idee hinter dem Human Elephant Landscapes Program ist es nun, funktionierende Lösungen zu dokumentieren und auch in anderen Regionen zur Anwendung zu bringen und zu einem großen Ganzen zu verbinden, um "Koexistenz-Landschaften" zu schaffen, von denen Menschen und Wildtiere profitieren und die auch als Modelle für andere Regionen dienen können.                    Das Human Elephant Landscapes Program ist eine direkte Antwort auf die noch immer im Namen des Naturschutzes stattfindenden Vertreibungen und Zwangsumsiedlungen indigener Gemeinschaften. Es kann ein Modell sein, wie das von den Vereinten Nationen beschlossene Konzept der Unterschutzstellung von 30% der Erdoberfläche bis 2030 umgesetzt werden kann, ohne dabei Menschenrechte und die Landrechte indigener Völker und lokaler Dorfgemeinschaften zu verletzen.

Das Human Elephant Landscapes Program ist zurzeit unser aktuellstes Programm, auf dem ein wichtiger Fokus unserer Arbeit liegt.

 

 

                                 HELP for the forgotten Elephants - Der Film

 

Immer mehr indigene Gemeinschaften dokumentieren ihre nachhaltige Lebensweise oder entwickeln eigene Naturschutzprojekte, denn sie sind diejenigen, die seit vielen Generationen auf ihrem Land zusammen mit den Wildtieren leben. 

Oftmals entstehen dabei sehr gute Naturschutzprojekte lokaler Dorfgemeinschaften, die sich mit der Arbeit ortsansässiger Naturschutzorganisationen verbinden. Andere Projekte runden das Bild zu einem faszinierenden Ganzen. Wiederaufforstungsprojekte, wildtierfreundliche Landwirtschaft, Permakultur. Soziale Projekte ergänzen das Gesamtbild. Die meisten dieser sehr guten, oftmals kleinen Projekte, sind international kaum bekannt, so dass es meist an Mitteln zur Umsetzung mangelt.

Aus vielen Puzzle-Teilen kann ein großes Ganzes entstehen, eine Landschaft der Koexistenz von Menschen und Wildtieren. Zu diesem Thema arbeiten wir.

Durch Verbesserung der Lebenssituation in den Dorfgemeinschaften erwächst Bereitschaft, sich für den Schutz der umgebenden Natur einzusetzen und selbst eigene Naturschutzprojekte zu entwickeln. Viele davon sind so faszinierend, dass sie eine internationale Förderung mehr als verdienen. 

Durch die großräumige Vernetzung bereits bestehender Schutzgebiete können wirklich langfristige Erhaltungsmaßnahmen für große Wildtiere geschaffen werden. Der Ansatz hierzu kann aber nicht sein, noch mehr Menschen der lokalen Bevölkerung zwangsumzusiedeln, um Platz für Wildtierkorridore zu schaffen, sondern "Win-Win" Situation für Menschen und Wildtiere zu schaffen.

Deshalb planen wir einen Film. Einen Film über indigenen Naturschutz in Kenia und Äthiopien, beispielhaft für viele andere Länder in Afrika, wo sich ähnliche Entwicklungen abzeichnen. Mit unserem Film folgen wir einer Vision, dass es möglich sein kann, große Lebensräume für Menschen und Wildtiere langfristig zu erhalten, auch bei stetig anwachsender Bevölkerung.
Es ist ein Film über Hoffnung, aber auch über unsere Arbeit mit dem Human Elephant Landscapes Program.

Bei der Umsetzung des Films folgen wir einem eher ungewöhnlichen Weg. Wir laden Projekte und lokale Gemeinschaften dazu ein, ihre Arbeit selbst filmisch zu dokumentieren und uns zur Verfügung zu stellen, so dass wir daraus einen Film schneiden können. Statt selbst viele tausend Euro für den Filmdreh zu verbrauchen, stellen wir das Geld direkt unseren Filmpartnern zur Verfügung. Wir vertrauen darauf, dass gerade junge Menschen bei unseren Filmpartnern mit Smartphones und Tablets durchaus in der Lage sind, aussagekräftiges Filmmateriel zu produzieren, so dass ein Dokumentarfilm daraus geschnitten werden kann. 

Sollte diese Form der Projektdokumentation erfolgreich umgesetzt werden können, kann dies ein Weg für unsere zukünftige Arbeit mit Projektpartnern in vielen Regionen der Erde sein, bei der Gelder nicht in teure Filmprojekte investiert, sondern den Partnerprojekten direkt zur Verfügung stehen

 

 

Der Film zum Film